Dieses Jahr war glücklicherweise kein sehr langer sehr
heißer Sommer. Glücklicherweise deshalb, da dadurch
die Frage: "Lust auf Freibad?" maximal
zweimal gestellt wurde. Nein, Freibad ist nicht toll, immerhin
präsentiert man dort seine Problemzonen, speziell den blassen
mehr oder weniger vorgewölbten Bauch, vor der Nachbarschaft
und anderen Menschen. Vor dem nächsten Sommer ist das Testen
eines weiteren Bauch
Weg Programmes dringend angeraten:
Die letzten beiden Winter waren bereits im Test: Weight Watchers
und Fitness Studio, Wickeln in Frischhaltefolie über Nacht,
morgendliche Sit-ups bis Nacken und Rücken schmerzen und
allerhand Gerätschaften wie das Dyna-Band, Gymnastikbälle,
Sofatrainer und was es sonst noch so in dem sportlichen Geschäft
mit dem orangenen Schriftzug gibt.
Abgesehen von einer möglichen kosmetischen Operation hilft
wohl Pilates am Besten gegen einen unschönen Bauch und
trainiert nebenher auch noch den Rücken und die Muskeln,
die für einen straffen Busen erforderlich sind.
Weight watchers und Fitness-Studio sind auch eine tolle und
wirksame Kombination (Gewichtsreduktion
leicht gemacht), können jedoch für Menschen mit geringem
Einkommen auf Dauer teuer sein.
Die Umwicklung mit Frischhaltefolie war hauptsächlich unappetitlich
und über Nacht sehr unbequem. Hat ehrlich gesagt auch gar
nichts gebracht.
Woran der Erfolg der Sit-ups und anderen Gerätschaften
scheiterte liegt auf der Hand: Angeblicher Zeitmangel um die
mangelnde Selbstdisziplin zu rechtfertigen. Wer sein Fitness-Programm
konsequent trainiert wird mit Sicherheit gute Ergebnisse damit
erzielen, vor allem in Kombination mit einer gesunden bewussten
Ernährung.
Und nächsten Sommer?
Die gesellschaftlich hochbetuchten können sich eine Fettabsaugung
am Bauch, oder für ältere ehemals schwangere Frauen
eine Straffung
der Bauchdecke leisten. Dazu noch für schöne Haut
eine schöne Hautstraffung
und die Problemzonen sehen aus wie bei einer Siebzehnjährigen.
Vorausgesetzt, alles läuft „glatt“ –
was passiert wenn nicht, hat Spiegel
TV kürzlich gezeigt.
Doch was tun, wenn man nicht unendlich Geld zur Verfügung
hat? Für die Inkonsequenten und chronischem Zeitmangel
Verfallenen bietet sich der Besuch eines Pilates-Kurses (kann
aber auch teurer sein) in Kombination mit der Glyx-Diät
an, einmal die Woche Training in der Gruppe, beispielsweise
im örtlichen Sportverein, bei der Volkshochschule etc.,
und jeden Tag alltagstaugliche aber zu Gewichtsverlust führende
Kost.
Also im nächsten Sommer ab ins Freibad!
Maria O - 27.10.07
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