| Wie wahrscheinlich viele Mütter hatte
auch ich nach der Schwangerschaft
etliche Pfunde zu viel auf meinen Hüften. Das
Problem war, solange ich mein Baby
gestillt habe, sollte ich auf Anraten meiner Gynäkologin
keine Diät beginnen, weil die Qualität der Milch darunter
leiden könnte. So habe ich mich in den ersten sechs Monaten
nach der Geburt meiner süßen Tochter lediglich mit
ein bisschen Sport mit einem Bauchtrainer
begnügt. Ich bin davon ausgegangen, dass mir die generelle
Umstellung mit Baby, Haushalt und allem Drum und Dran schon
genügend Bewegung bringen würde, sodass die Gewichtsreduktion
irgendwie ganz von alleine in Gang kommen würde. Aber da
ist aus unerklärlichen Gründen nicht wirklich viel
passiert. Der Hüftspeck war festgewachsen und ich konnte
es kaum erwarten, bis der Zeitpunkt gekommen war, dass ich mit
dem Abstillen anfangen konnte.
Jetzt war ich zwar erst Mitte Dreißig, aber ich wollte
keinesfalls wie ein wandelndes Fass herumlaufen. Schon vorher
hatte ich genügend Zeit mich mit dem Thema Anti
Aging und Diät zu beschäftigen.
Dass ich auf jeden Fall viel mehr Sport treiben müsste,
stand dabei außer Frage. Mein Mann, der auch wollte, dass
ich wieder so rank und schlank werde, wie das vor der Geburt
war, hatte mir seine Unterstützung zugesichert, wenn ich
in ein Fitnessstudio gehen wollte. In dieser Zeit am Abend wollte
er zweimal in der Woche auf unsere Kleine aufpassen. Um das
Training
so effektiv wie nur möglich zu gestalten, nahm ich mir
auch einen Personal
Trainer, der mir unter anderem auch einen tollen Trainingsplan
aufstellte.
Motiviert war ich genug und so setzte ich meinen Plan konsequent
um. Im Ergebnis habe ich jetzt nach einem weiteren halben Jahr
der Diät und des Sporttreibens fast acht Kilo verloren.
Ursula H. 28.03.08
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