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Fitness ist in aller Munde. Heutzutage
ist es schließlich wichtiger denn je, dass
Mann und Frau fit, schlank und gesund sind. Merkwürdigerweise
gibt es aber unterschiedliche Definitionen zum
Thema Fitness und je nachdem, wen man fragt, wird
man die unterschiedlichsten Antworten bekommen.
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Für den leidenschaftlichen Bodybuilder definiert
sich die Fitness sicherlich über deutlich ausgeprägte
Muskelpakete. Der begeisterte Jogger wird die Fitness
an der Kilometerzahl festmachen, die er täglich
zurücklegt und alle anderen Menschen für
unsportlich erklären, die nach einem zügigen
400m-Lauf bereits heftig nach Luft japsen. Und für
den routinierten Fitnessstudio-Besucher werden die
Neuzugänge, die an der Beinpresse auf die vierte
Wiederholung verzichten, schrecklich untrainiert sein.
Wer von diesen Menschen ist nun wirklich fit? Der
Bodybuilder, der vielleicht ohne mit der Wimper zu
zucken 100 kg stemmen kann, aber nach einer Runde
um den Sportplatz schnaufend in den Seilen hängt?
Oder der Jogger - dem man Kilometergeld zahlen könnte,
weil er so ausdauernd ist – der allerdings ein
Gewicht von 50 kg nur unter größten Anstrengungen
stemmen kann?
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Die Motorische Fähigkeiten
Fitness ist in erster Linie eine Kombination
aus mehreren Faktoren, die den ganzen Körper
betreffen. Ein Mensch der wirklich körperlich
fit ist, kann auf mehreren Gebieten punkten.
Körperliche Fitness besteht aus Beweglichkeit,
Kraft, Ausdauer und Koordination in einem ausgewogenen
Verhältnis. Der Körper soll gefordert,
aber nicht überfordert werden. Auch eine
gesunde
Ernährung gehört übrigens
zur Fitness, denn nur dadurch bleibt der Körper
gesund und wird mit lebenswichtigen Vitaminen,
Mineral- und Ballaststoffe
versorgt, die der Körper benötigt,
um leistungsfähig zu sein.
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Mit Spaß und Freude hält es ein
Leben lang
Ein Mensch, der sich Gedanken um seine körperliche
Fitness macht, wird nach und nach selber merken, was
seinem Körper gut tut. Es bringt nichts, sich
zu einer Sportart zu zwingen, mit der man eigentlich
nichts anfangen kann. Man wird diesen Versuch frustriert
abbrechen und sich schlechter denn je fühlen.
Jeder Mensch – egal ob jung oder alt –
kann etwas für die körperliche Fitness tun.
Wichtig ist es allerdings, sich nicht an anderen durchtrainierten
Gewohnheitssportlern zu orientieren, an die man anfangs
sowieso nie heranreichen kann. So etwas erstickt die
Motivation gleich im Keim. Wichtig ist es, jeden Tag
etwas für die körperliche Fitness zu tun.
Und dazu zählt jede Bewegung, keine Bewegung
ist unnütz – obwohl man oft das Gegenteil
liest. Egal, ob man das Auto einfach stehen lässt
und die kürzeren Wege einfach mal zu Fuß
erledigt oder den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt.
Treppen sollten ab jetzt nicht mehr als lästiges
Ärgernis betrachtet werden, sondern als Möglichkeit
der eigenen Fitness etwas Gutes zu tun. Je öfter
man sich dazu überwindet, sich ein wenig mehr
zu bewegen, desto mehr wird sich ein positiver Kreislauf
in Gang setzen. Man bewegt sich und wird sich besser
fühlen. Dieses verbesserte Körpergefühl
wird einen dazu motivieren, die Bewegung noch weiter
auszubauen. Das muss nicht unbedingt dazu führen,
dass man vom faulen Sportmuffel zum Supersportler
mutiert, aber hat man erst einmal gemerkt, wie gut
man sich fühlt, wenn der Körper ein bisschen
leistungsfähiger geworden ist, dann wird man
sich fragen, warum man nicht schon vorher Gefallen
an einem aktiveren Lebensstil gefunden hat.
Autor: Fitnesstrainer
- Personal Trainer Horst Kellner
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